xpon_3/5 kommunikation

vom 03.08.2017
bis 17.09.2017

08.09.2017 [ performance spezial ]

florian hesselbarth [ um 21:00uhr ]
mariola brillowska  [ über den ganzen abend ]

 


öffnungszeiten:

samstag bis dienstag
von 18:00 - 21:00 uhr

 

17.09.2017 ::: FINISSAGE mit brunch

von 11:00 bis 16:00 uhr

 


Im Dialog befinden sich zehn zeitgenössische Künstler/innen. In Bühnen-, Foto- und Multimediainstallationen,
Druckgrafiken, Objektkunst, Performance und Video wird das Thema der
Kommunikation reflektiert - medial, historisch,reflexiv sowie interaktiv. Im jeweiligen
künstlerischen Umgang wie individuellen Zugang zeigt sich die Vielschichtigkeit und Aktualität
des Themenfeldes.
Am Eröffnungsabend wird WULKANIA von Mariola Brillowska uraufführt. Die Besucher werden
durch Requisiten und performative Interventionen in den direkten Dialog mit dem Video gesogen
und Teil einer Gesamtinzenierung.
Florian Hesselbarth spielt sich hingegen selber in den Vordergrund. Zitat Hesselbarth:
“Florian Hesselbarth ist nach Christoph Schlingensief der zweitbeste Künstler der Welt.
Er macht die besten Druckgrafiken der Welt und haut beim Sparring alle um.
Seine Freunde beschützt er und seinen Feinden lehrt er das fürchten.
Im Bett ist er liebevoll und gut. Seine Hobbys sind Malen, Zeichnen und Freunde treffen.
Für Hamburg hat er drei Druckgrafiken mitgebracht und wird am Eröffnungsabend
die Leseperformance „Geschichten aus Berlin“ abhalten.”
Andreas Hopfgarten zeigt die Arbeit death of an extra, eine Sammlung von Gesichtern.
Komparsen, deren Rolle es ist in Filmen auftreten um zu sterben. Spielkarten in unserer
Unterhaltungsindustrie, deren Namen kaum einer kennt.
In der Live-Installation von Malte Stienen werden die Besucher mit den aktuellsten Uploads zu
den Hashtags #selfie #me #friends #family #nofilter #smile #fashion #food konfrontiert.
Petra Kilian stellt mit ihren stoffgewordenen Apps in der Arbeit Welcome to the App Store die
Frage, ob Kommunikation für „non digital natives“ neu definiert werden muss, oder was
überhaupt digital befriedigt werden kann.
In der interaktiven Installation von Friederike Schulz kann der „interessierte Besucher” in das
Leben eines DDR-Bürgers eintauchen. Mit Hilfe eines Wasserkochers und eines zur Verfügung
gestellten Briefverkehrs kann er als „unbeteiligter Dritter” mitlesen.
Die Feinen Menschen (gagel, Brigitta Höppner, Florian Huber, mioq) bedienen sich einer
Erinnerung aus unserer Kindheit, dem Dosentelefon - und hinterfragen spielerisch die kurze wie
die lange Leitung und die Abhörsicherheit.
Zu guter Letzt tragen sie mit Hilfe der Besucher und der Arbeit “Kunstsamen” die
Kommunikation aus den Galerieräumen heraus, ins offene Feld.
Die Ausstellung ist der dritte Teil zu einem fünfteiligen Zyklus, der sich im Rahmen des
10jährigen Galeriejubiläums anhand der Begriffe Intuition, Material_isierung, Kommunikation,
Utopie und Archiv mit der Werkentstehung und den Möglichkeiten der Kunst auseinandersetzt.

teilnehmende künstler :::

mariola brillowska


florian hesselbarth


andreas hopfgarten


petra kilian


feine menschen


friederike schulz


malte stienen